Blitzer-Apps: Autoratgeber für Radarwarner

Radarwarner in Navigationsgeräten oder sogenannte Blitzer-Apps für das Smartphone werden häufig und gerne genutzt, kein Wunder, so warnen die elektronischen Vorrichtungen doch rechtzeitig, bevor man mit erhöhter Geschwindigkeit in eine Radarfalle fährt. Doch wie legal sind solche Warnvorrichtungen in der Schweiz und im Ausland? Unser Autoratgeber klärt auf.

Radarwarner sind in fast allen Ländern verboten

Radarwarner oder Radarstörer sind in so gut wie jedem europäischen Land komplett verboten. Einzige Ausnahme bildet hier Rumänien, wo es keinerlei Einschränkung zur Verwendung solcher Geräte gibt. In allen anderen Ländern ist mit teilweise empfindlichen Strafen zu rechnen, wenn Autofahrer mit Radarwarnern erwischt werden. Spitzenreiter in Sachen Geldstrafe ist beispielsweise Tschechien, wo bei Verstoß satte 200.000 Tschechische Kronen Strafe fällig werden, das entspricht umgerechnet gut 9.000 Schweizer Franken. Doch wie ein Blick auf andere Länder offenbart, ist Geld nicht das einzige Problem bei Radarwarnern.

Radarwarner

Haftstrafe in der Schweiz und weiteren Ländern

In den meisten Ländern werden Radarwarner beschlagnahmt und Geldstrafen sowie bei inländischen Verstößen und sofern vorhanden Punkte im jeweiligen Strafregister verhängt. Viele Autoratgeber weisen aber auch auf die Haftstrafen hin, die der Nutzung eines Radarwarners folgen können. In der Schweiz ist man neben hohen Geldstrafen nämlich tatsächlich von einer Gefängnisstrafe bedroht, wenn die Nutzung eines Radarwarners auffliegt. Ebenfalls droht das Gefängnis in Belgien, Luxemburg, Serbien und Schweden.

Blitz-Apps werden weniger hart bestraft

Blitzer-Apps für Smartphones oder Navigationsgeräte sind nicht in allen Ländern verboten. So dürfen diese zum Beispiel in Belgien, Luxemburg und Frankreich genutzt werden. In der Schweiz hat die Nutzung einer Blitzer-App eine Verzeigung mit theoretisch mehreren hundert Franken Bussgeld zur Folge, in Deutschland fällt die Strafe mit umgerechnet ca. 86 Franken deutlich milder aus.

Strafen am besten komplett vermeiden

Damit der Urlaub nicht plötzlich in eine mehrwöchige Haftstrafe umschlägt, empfiehlt es sich grundsätzlich Radarwarner oder Blitzer-Apps erst gar nicht mitzunehmen, sondern sich an die gesetzlichen Höchstgeschwindigkeiten zu halten – einfacher und sicherer lässt sich ein Strafe garantiert nicht verhindern.

Weitere Autoratgeber auch zum Autoankauf oder Autoverkauf.

Blitzer-Apps: Autoratgeber für Radarwarner
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